Mit Leo Tysk verstärkt ab August ein schwedischer Jugend- und Juniorennationalspieler des Jahrgangs 2008 den Nachwuchsbereich des HC Erlangen e.V.
Das 2 Meter große, wurfgewaltige, aber auch sehr spielstarke Nachwuchstalent, kommt aus Önnereds, einem Vorort von Göteborg. Leo spielt im Angriff auf Rückraumlinks und in der Abwehr im Deckungszentrum.
Önnereds HK zählt zu den Top-Nachwuchszentren in Skandinavien und bildet regelmäßig Spieler für die schwedische 1.Liga aus, die anschließend den Weg in den internationalen Handball und sogar die Nationalmannschaft finden.
Önnereds errang zusammen mit Leo in den letzten Jahren mehrere schwedische Jugendmeisterschaften und besuchte mit großem Erfolg internationale Topturniere.
In den schwedischen Nachwuchsauswahlmannschaften, die immer um die Topplatzierungen bei WM und EM spielen, zählt Leo zum Stammpersonal und kann daher zurecht als sehr großes Talent angesehen werden.
Leo soll sich die kommenden zwei Jahre in der U23 3. Liga und der U19 1. Jugendbundesliga in Richtung Profibereich entwickeln. Seinen Hochschulabschluss kann er dank des schwedischen Systems dual und online aus Erlangen vorbereiten.
„Unsere in den letzten Jahren kontinuierlich sehr gute Entwicklung im nationalen Nachwuchsbereich hat sich anscheinend bis nach Schweden rumgesprochen. Über internationale Turniere, eine sehr gelungene Probetrainingswoche und persönliche Beziehungen kam der Kontakt und Wechsel von Leo zustande.“ so Nachwuchschef Tobi Wannenmacher.
„Da die meisten deutschen Talente frühzeitig in die vielseitig subventionierten und uns strukturell weiterhin überlegenen Internate gehen, müssen wir manchmal über den Tellerrand schauen und offen sein für neue Wege. Die zielführenden Gespräche mit Leo, seinem Vater aber auch seiner Spielerberatung haben letztendlich so gut funktioniert, dass Leo einen zweijährigen Fördervertrag bei uns unterschrieben hat. Nun wollen wir ihn in unser funktionierendes System und die Mannschaften integrieren und in Ruhe entwickeln. Handballerisch, aber auch persönlich, bringt er sehr viele positive Dinge mit, die hoffentlich eine Win-Win-Situation für beide Seiten darstellen.“









