Gerne hätten die Erlanger Damen gesagt, dass sie den Wolf- schlugen

Ins Spiel kommen. Eine Aufgabe, die den HC Erlangen Damen auswärts bisher bekanntlich schwerfiel. Genauso am Samstag, den 19.11.2021, an dem das Team von Attila Kardos als Gast beim TSV Wolfschlugen anreiste.

Schon zu Beginn des Spieles zeigte sich, dass die Erlanger Damen nicht so richtig ins Spiel kamen. Mit einer offensiven Abwehr wollten die Damen aus Erlangen Widerstand gegen die 1:1-starke Mannschafft aus Wolfschlugen schaffen.

Jedoch wurde nach einem 5:1 in der 6. Spielminute bereits das erste Teamtimeout auf Erlanger Seite genommen. Die Damen schienen überrumpelt von der Schnelligkeit und Explosivität der Wolfschlugerinnen.

Die Abwehr stand nicht kompakt und die Bälle flogen ohne jegliche Gegenwehr auf das Tor, sodass Torhüterin Caro Frost auch keine Abhilfe mehr schaffen konnte. Nach einer zu-0-Serie von 10 Minuten stand es in der 20. Spielminute 18:5 für die Heimmannschaft aus Wolfschlugen. Doch ließen sich die Erlanger Damen nicht entmutigen. Das Umstellen auf eine defensive 6:0 Abwehrformation schien endlich Stabilität zu geben, sodass man in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit noch einen 2:8-Lauf hinlegte und das Feld mit einem 20:13 verließ.

Mit neuer Energie und Mut in der zweiten Halbzeit wollte Kardos‘ Team die verpatzten 20 Minuten wieder gut machen. Die Damen standen nun endlich stabil in der Abwehr und man merkte die Unsicherheit der Damen aus Wolfschlugen. Nachdem es nach 6 Minuten in der 2. Hälfte nur noch 21:15 stand, reagierte die Gegenseite, und ein Timeout wurde genommen. Jedoch konnte die gewonnene Stabilität in der Abwehr den schweren Start nicht mehr ausgleichen. Durch die zusätzliche schlechte Chancenverwertung und insgesamt drei Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit auf der Erlanger Seite, konnte die Aufholjagd leider nicht ausgebaut werden und man trennte sich mit einem 33:24 in Stuttgart.

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