U21 wirft sich warm für Saisonfinale – Spielbericht gegen TS Herzogenaurach

19.02.2019|Allgemein|

Spielbericht der U21 gegen TS Herzogenaurach:

Die U21 gewinnt auswärts gegen die TS Herzogenaurach und stellt die Weichen für das entscheidende Saisonspiel nächstes Wochenende, wenn man den ESV Regensburg in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle empfängt. Nach einem dreckigen Arbeitssieg gegen Niederlindach vergangenes Wochenende wollte man dieses Mal souveräner auftreten und einen klaren Sieg einfahren. Das Hinspiel gewann man nur mit 3 Toren Vorsprung und auch in der ersten Halbzeit sah es noch alles andere als nach einem deutlichen Sieg aus. Zunächst konnte man sich eine kleine Führung erarbeiten, wobei die ersten Minuten der Partie vor allem durch die wurfstarken Rückraumlinken der beiden Mannschaften Marco Jonas und Stefan Bauer geprägt waren. Bis Mitte der ersten Hälfte konnte man die Führung auf vier Tore zum 8:12 ausbauen. Danach folgte eine Schwächephase des HCE. Der Herzogenauracher Rückraum fand durch Jonas oder Kundmüller immer wieder Lücken in der Abwehr und kämpfte sich so bis zur Pause wieder auf ein Tor zum 15:16 Halbzeitstand ran. Mit dem Pausenpfiff wurde den Erlangern noch ein direkter Freiwurf zugesprochen und Herzogenaurachs bester Schütze Jonas, der 8 seiner insgesamt 13 Tore in der ersten Hälfte markierte, musste die ausgesprochene 2 Minuten Strafe in Halbzeit zwei absitzen. Stefan Bauer setzte den Freiwurf nur knapp an den Pfosten und erhielt anerkennendes Raunen vom heimischen Publikum. Nach der Pause brachte die U21 die Leistung aufs Parkett, die vor allem gegen den direkten Konkurrenten im nächsten Spiel wichtig sein wird. Innerhalb von 12 Minuten brachten Marwin Wunder, Lukas Sauter & Co. mit einem 9:1 Lauf den Auswärtssieg unter Dach und Fach. Grundlage dafür war eine Steigerung in der Abwehr. Den gegnerischen Rückraum hielten jetzt Steffen Banik, Christian Froschauer und Stefan Bauer in Schach und wenn Bälle über die Außen und den Kreis ihren Weg Richtung Tor fanden war Torwart Clemens Rein zur Stelle. Diese Spielweise gilt es in den Köpfen zu konservieren und am kommenden Sonntag von Anfang an abzurufen. Der angeschlagene Lorenz Maidl zeigte sich ein ums andere Mal souverän beim 7 Meter und verwandelte alle vier Versuche. Bis zum Ende konnte man dann doch nicht ganz verhindern, dass die Gastgeber ein höheres Ergebnis nicht zuließen, aber es wurde ein deutlicher 24:31 Sieg. Diese Tatsache und Bier und Brotzeit nach dem Spiel brachten gute Stimmung in die Kabine und man kann sich nun voll und ganz auf den ESV Regensburg vorbereiten. Es bleibt abzuwarten, welche Kuriositäten aus den Filmstudios des ESV diese Woche noch veröffentlicht werden und ob sich die Gerüchte über etwaige osteuropäische Neuzugänge bewahrheiten werden. Empfehlen würde man es den Regensburgern nicht, denn sie traten bisher immer mannschaftlich sehr geschlossen und selbstbewusst auf. Schließlich wird man auch auf Erlanger Seite auf die bewährte Besetzung setzen, die sich diesen zweiten Tabellenplatz erarbeitet hat und Regensburg im Hinspiel an den Rande einer Niederlage brachte, nachdem man bereits mit sieben Toren zurücklag. Am 24.02. ab 15:00 wird man alles dafür tun, dass die zwei Punkte in Erlangen bleiben.

 

Ein Bericht von Clemens Rein.

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