Alt bekannter Gegner – Spielbericht der U21 gegen HSG Erlangen/Niederlindach

19.02.2019|Allgemein|

U21 besiegt Niederlindach 26:21

Nachdem die U21 bereits die ersten zwei Spiele des neuen Jahres gegen Altdorf und SG Regensburg gewinnen konnte empfing man am vergangenen Sonntag die HSG Erlangen/ Niederlindach mit ihrem in Erlangen bestens bekannten Trainer Klaus Watzinger. Gegen Altdorf war die Revanche für die einzige Niederlage der bisherigen Saison im Hinspiel gelungen und in Regensburg bestand man die schwierige Auswärtsaufgabe.
Nun musste man gegen Niederlindach ran, die am Wochenende zuvor lange dem Tabellenführer ESV Regensburg Paroli geboten hatten und auch an diesem Wochenende sich, wie schon im Hinspiel, als zäher Gegner erwiesen. Die Partie startete zugunsten der U21. Niederlindach gelang es kaum nennenswerte Torchancen herauszuspielen und so nahmen die Gäste nach zehn Minuten beim Stand von 4:0 die erste Auszeit. Zwar führte man mit vier Toren aber es machte sich schon hier deutlich, dass es dem HC nicht so richtig gelingen wollte Kapital aus der schwachen Angriffsleistung der Gäste zu schlagen. Diese kamen nach dem Timeout dann auch zu ihren ersten Treffern, wobei sie bei fast jedem Angriff ins Zeitspiel gerieten. Diese Spielweise, sei sie nun an der schwer zu überwindenden Abwehr der U21 oder an einer taktischen Marschroute des Gegners festzumachen, ließ die Partie äußert zäh werden. Man verpasste es sich schon in der ersten Hälfte abzusetzen, weil man, entnervt durch die langwierigen Niederlindacher Angriffe zu ungeduldig spielte und ein ums andere Mal zu früh und zu hektisch Entscheidungen traf um schnell eine höhere Führung zu erzwingen. Die Gäste hingegen suchten Ausreden beim Spielgerät, das aber ordnungsgemäß von Schiedsrichtern und gegnerischem Trainer vor Beginn der Partie als tauglich bewertet und abgenommen wurde. Es gelang ihnen sogar den Abstand zur Pause auf 12:10 zu verkürzen.
In Halbzeit zwei zeigte sich zunächst dasselbe Bild. Der HSG wurde nicht mit Zeitspiel gestraft, dass sie ganze vier Mal den Ball nicht zum Anwurfpunkt brachten, sondern diesen bis in die Hälfte der Gastgeber warfen. Sie kamen auf ein Tor ran und hatten in der 43. Minuten beim Stand von 15:14 die Chance per 7-Meter auszugleichen. Doch Clemens Rein hielt und man setzte sich gleich wieder auf drei Tore ab. Allerdings gab man den Gästen nochmal die Chance wieder auf ein Tor ranzukommen bevor Thomas Halota und Lukas Sauter mit starken Einzelaktionen Verantwortung übernahmen und man schlussendlich mit einem kurzen 5:1-Lauf den Sack zumachte.
Nun steht vor dem großen Saisonfinale am 24.02. gegen die Eisenbahner aus Regensburg noch ein ernst zu nehmendes Auswärtsspiel in Herzogenaurach auf dem Programm. Wenn man seine Spiele bisher vor allem durch individuelle Überlegenheit und das grundlegende taktische Einmaleins in Angriff und Abwehr gewann, so besteht am Sonntag nochmal die Chance sich auf und neben dem Platz als Team einzustimmen und vorzubereiten auf das Spiel, das in zwei Wochen das Potential hat die gesamte Saison und den Aufstieg in die Landesliga beinahe endgültig zu entscheiden.

Für den HCE spielten:
Käppner, Rein (beide Tor); Bauer (5), Halota (5), Maidl (4/1), Poser (4), Sauter (4), Banik (1), Froschauer (1), Kühle (1), Wannenmacher (1), Loreck, Samel, Wunder

 

Ein Bericht von Clemens Rein.

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