Männliche A-Jugend zurück in der Bundesliga

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Datum: 20.06.2017 - Von: Bericht: Dr. Harald Käppner

 

Die A-Jugend des HC Erlangen gewinnt gegen namhafte Konkurrenz in überzeugender Weise das bundesweite Bundesligaqualifikationsturnier in Ahlen, Westfalen und sichert sich die Teilnahme an der JBLH Ost 2017/18.

 

Nach zweimaliger, kurzfristiger Änderung der Turnierzusammensetzung stand 3 Tage vor Turnierbeginn endlich fest mit wem der HC Erlangen um die Teilnahme an der Jugendbundesliga 2017/18 ringen musste.

Mit den letztjährigen JBLH Teams Wiesbaden, Bremen und Ferndorf warteten 3 Hochkaräter auf die Jungs aus Erlangen bei denen als Referenz der 3. Platz in der Bayernliga zu Buche stand.

Da zudem in der Vorqualifikation in Günzburg Position 3 in der JBLH Diaspora Bayern (2016/17 Großwallstadt einziger Bundesligist) belegt wurde, war dem HCE die Rolle als Außenseiter und Punktelieferant zugeteilt worden.

Da jedoch, wie schon in den letzten Turnieren, die Defensivarbeit und das schnelle Umschaltspiel glänzte und somit die intensive Vorbereitung mit 80 Trainingseinheiten in 3 Monaten durch das Trainerteam Bracher/Käppner/ Wannenmacher/Wichmann/Gruber/Wittke Früchte trug, war es mit der Rolle als Kanonenfutter bereits mit dem ersten Anpfiff vorbei.

Gegen Wiesbaden, dessen Torwart die Erfahrung der JBLH und einer DHB Sichtung mitbrachte, verlief die Partie nach leichten Anlaufproblemen bis zum 15:15 ausgeglichen, ehe Erlangen ein 5:0 Lauf zur 20:15 Führung gelang und kurz danach das Polster auf 7 Tore ausgebaut und  auch bis zum Endstand von 27:20 aufrechterhalten werden konnte.

Die erste Überraschung war also geglückt, Selbstvertrauen getankt und eine gute Ausgangsposition für das weitere Turnier geschaffen worden.

Da der nächste Gegner HC Bremen, identisch mit der Auswahl des Landes Bremen, sein erstes Spiel souverän gewonnen hatte, sehr eingespielt wirkte und auf Rückraum links über einen Jugendnationalspieler verfügte, musste man ihnen die Favoritenrolle zuschreiben. Die wurde in der ersten Halbzeit (9:12) durchaus bestätigt, da bei Erlangen zwar die  Defensive wieder hervorragend arbeitete, aber offensiv aufgrund von Fehlwürfen und technischen Fehlern wenig gelang. Obwohl es nach der Pause gelang bis zum 12:13 den Anschluß wieder herzustellen, musste man, in der defensiv geprägten, torarmen Begegnung hinnehmen, dass Bremen wenige Minuten vor Ende mit 17:13 in Führung ging. Da die Moral bei Erlangen stimmte, Bremen im Gefühl des sicheren Sieges häufig frühzeitig und erfolglos abschloß, gelang den Regnitzstädtern Sekunden vor dem Ende der 18:18 Ausgleich, der in den letzten Augenblicken des Spieles in der Defensive festgehalten werden konnte.

Mit 3:1 Punkten am ersten Tag war die Ausgangslage für das letzte Spiel gegen Ferndorf klar: Sieg oder Unentschieden, vielleicht sogar eine knappe Niederlage, würde reichen um sich für die Bundesliga zu qualifizieren. Übernachtung und frühes Frühstück im von Quartiermeister Busso von Alvensleben wieder excellent organisierten Hotel sowie die Frühbesprechung verliefen sehr diszipliniert, fokussiert und  konzentriert. Nach dem Transfer in die Halle konnte man den Sportfreunden aus Günzburg nach ihrem knappen Sieg im Entscheidungsspiel zum Aufstieg in die Bundesliga gratulieren. Man war sich als der eigenen großen Chance bewusst und begann entsprechend motiviert die Partie gegen die bereits ausgeschiedenen Ferndorfer. Alles stimmte, über 4:1, 11:9 lag man stets in Führung und kam zu einem 17:12 Vorsprung zur Pause. Der wurde dann in der zweiten Halbzeit eher verwaltet.  Gegen nie aufgebende Ferndorfer, war der Sieg nie ernsthaft gefährdet, ein höheres Ergebnis, bei nachlassenden Kräften und Konzentration jedoch verpasst.

Anschließend brach unbändige Freude aus. Den Eltern, mitgereisten Unterstützern und den Günzburgern, die über das gesamte Spiel Erlangen angefeuert hatten, wurden Freudentänze präsentiert.

 

Selbstverständlich setzte sich die gute Stimmung auf der Heimfahrt in den Bussomobilen fort, über Details schweigen sich die beiden hörgeschädigten Busfahrer Matsches Bracher und Harald Käppner aus!

 

 

 

HSG VFR/Eintracht Wiesbaden :  HC Erlangen               20:27 (13:14)

 

Anton Käppner, Philippe Golla, Rene Ingram (im Tor)

Christian Froschauer  2, Lukas Sauter 3/1, Jonas Poser 5, Jacob Kühle 3, Steffen Banik 1, Lorenz Maidl 5, Thomas Wilke 1, Philipp von Alvensleben 2, Philipp Opitz, Maxim Pankraz 4, Paul Neuß 1

 

HC Erlangen : SG HC Bremen/Hastedt                            18:18 (9:12)

 

Anton Käppner, Philippe Golla (im Tor)

Christian Froschauer 2, Lukas Sauter 4, Jonas Poser 2, Jacob Kühle 2, Steffen Banik 1, Lorenz Maidl 1, Thomas Wilke 1, Philipp von Alvensleben , Maxim Pankraz 3, Paul Neuß 1, Yannick Bialowas 1

 

HC Erlangen : TuS Ferndorf                                             28:25 (17:12)

 

Anton Käppner, Philippe Golla (im Tor)

Christian Froschauer 3, Lukas Sauter, Jonas Poser 9/4, Jacob Kühle 1, Steffen Banik 2, Lorenz Maidl 7, Thomas Wilke 4, Philipp von Alvensleben 2, Maxim Pankraz, Paul Neuß , Yannick Bialowas

 

 

Es betreuten:

Mathias Bracher, Tobias Wannenmacher, Dr. Harald Käppner

Medizinische Betreuung: Jörn Kühle

 

Die A-Jugend des HC Erlangen trifft in der JBLH 2017/18 Gruppe Ost auf den amtierenden Deutschen Meister aus Wetzlar

 

Außerdem noch auf:

Leipzig, Großwallstadt, Coburg, Hanau, Gelnhausen, Friesenheim, Wallau/Massenheim, Hüttenberg, Budenheim, Wiesbaden


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